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Autofokus

Automatische Scharfeinstellung eines Motivs
Als Autofokus (AF) wird die automatische Scharfeinstellung eines Motivs während einer Foto- oder Videoaufnahme bezeichnet. Die Scharfeinstellung richtet sich im Fall eines passiven AF nach der Entfernung zum Objektiv, wobei das reflektierte oder abgestrahlte Licht des Motivs zur Entfernungsbestimmung eingerechnet wird (Beispiele: Kontrast-AF, TTL-Phasendetektionssysteme). Der aktive AF hingegen funktioniert auch bei völliger Dunkelheit und arbeitet auf Basis direkter Entfernungsmessung via Ultraschall bzw. von zusätzlicher Objektbeleuchtung (Erweiterung der passiven Methode).
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Belichtungszeit

Unter der Belichtungszeit (oder Belichtungsdauer, englisch exposure time) versteht man die Zeitspanne, in der ein photosensibles Medium (z. B. Film bei herkömmlichen Kameras, CMOS- oder CCD-Sensor bei Digitalkameras) zur Aufzeichnung eines Bildes dem Licht ausgesetzt wird.
Unter der Belichtungszeit (oder Belichtungsdauer, englisch exposure time) versteht man die Zeitspanne, in der ein photosensibles Medium (z. B. Film bei herkömmlichen Kameras, CMOS- oder CCD-Sensor bei Digitalkameras) zur Aufzeichnung eines Bildes dem Licht ausgesetzt wird. Bei der Fotografie wird die Belichtungsdauer (bzw. Belichtungszeit) oft als „1/15 s“, „1/30 s“ (s für Sekunde) angegeben. Zusammen mit der Blendenöffnung bestimmt die Belichtungszeit die auf das Medium einfallende Lichtmenge (englisch Exposure value, EV). Eine korrekte Belichtung des Mediums ist abhängig von der Helligkeit des Motivs, der einfallenden Lichtmenge und der Empfindlichkeit des Mediums (ISO-, ASA- oder DIN-Zahl). Bei gegebener Motivhelligkeit und Empfindlichkeit des Mediums führt nur eine bestimmte Lichtmenge zu einer richtigen Belichtung. Eine zu kurze Belichtungszeit führt zu unterbelichteten, eine zu lange Belichtungszeit zu überbelichteten Bildern.
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Blaue Stunde

Die blaue Stunde wird in der Fotografie zu sog. Available-Light-Aufnahmen und für Nachtaufnahmen genutzt
Blaue Stunde Die blaue Stunde beschreibt den Zeitraum der Abenddämmerung, zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit. Physikalisch betrachtet liegt die Farbtemaratur dann ca. zwischen 9000 und 12000 Kelvin (erhöhter Blauanteil). Fotografen nutzen die blaue Stunde insbesondere, um interessante Stimmungen und Bilder zu erzeugen, die im Kontrast unbeleuchteter und künstlich erhellter Flächen variieren. Dabei spielen die unterschiedlichen Farbtemparaturen der Lichtquellen (Himmelsblau, Kunstlichter, Tageslichtquellen) eine erhebliche Rolle. Kunstlicht: ca. 3200 K Tageslicht: 5000 - 7500 K Himmelsblau: 9000 - 12000 K
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Blende

Die Blende ist eine (normalerweise mechanische) Vorrichtung an Kameras, mit deren Hilfe der Lichtdurchlass durch das optische System (Objektiv) verändert werden kann.
Die Blende ist eine (normalerweise mechanische) Vorrichtung an Kameras, mit deren Hilfe der Lichtdurchlass durch das optische System (Objektiv) verändert werden kann. Sie ist meist als Lamellenblende (auch Irisblende genannt) ausgeführt, bei der sich kreisförmig angeordnete Lamellen-Bleche so ineinander verschieben, dass der Lichtdurchlass enger oder weiter und so das einfallende Lichtbündel kleiner oder größer wird. Die Blende ist dabei so im Strahlengang positioniert, dass sie nur als Aperturblende und nicht als Gesichtsfeldblende wirkt. Von der Wahl der Blendenzahl hängen vor allem Belichtungszeit sowie Schärfentiefe ab. Die Blendenzahl gibt das Verhältnis von Brennweite zur Blendenöffnungsweite an.
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Color-Key

Farbige(r) Bildbestandteil(e) in einer Schwarz-Weiß-Umgebung
Color-Key Technik in der Bildbearbeitung, mit der bestimmte Teilbereiche im Bild farbig hervorgehoben werden, während der Rest des Bildes schwarz-weiß dargestellt ist.
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dodge (and burn)

Abwedeln (und Nachbelichten)
Abwedeln und Nachbelichten ist eine Technik (Arbeitsweise), die es schon immer in der Dunkelkammer gab.
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dpi

Abkürzung für "dots per inch"
dpi 1 inch entspricht 2,54 Zentimeter. Spricht man bspw. von einer Auflösung von 72dpi, gibt dieser Wert an, dass 72 Bildpunkte auf die Länge von 2,54cm verteilt sind.
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DRI (Dynamik Range Increase)

Ein Verfahren zum Erstellen von Fotos mit hohem Kontrastumfang mittels Reihenbelichtungen.
DRI (Dynamik Range Increase) Im Gegensatz zu HDR (High Dynamik Range), welches mit umfangreichen mathematischen Methoden das Problem des geringen Dynamikumfang des Chips angeht, ist DRI eigentlich nichts anderes als Exposure Blending (das direkte Überblenden von verschiedenen Belichtungen mit Hilfe von Ebenen und Masken). Mit geschickter Anwendung und ggf. Vermischung beider Verfahren erreicht man ein fast natürliches (so wie man es mit den Augen sieht) Foto.
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EXIF

Abkürzung für "Exchangeable image file format"
EXIF Metadaten, die zuzüglich zu den Bildinformationen abgespeichert werden. Die beinhalten sowohl Angaben zu den Aufnahmebindungen (bspw. Blende, Belichtungszeit, ISO-Einstellung, Blitz etc.) als auch Geo-Daten, die den Aufnahmeort etc. belegen. Hinweis: Sobald ein Bild bearbeitet wird, gehen diese Informationen verloren, es sei den, das eingesetzte Bildbearbeitungsprogramm kann diese verarbeiten und beibehalten. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass je nach Bearbeitungsumfang, die ursprünglichen EXIF-Daten nicht mehr zur Bildinformation passen.
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Figur-Grund Beziehung

Eines der wichtigen Elemente in der Bildgestalltung liegt in der Unterscheidung zwischen Figur und Grund.
Die Figur oder das Hauptmotiv muß sich vom Grund abheben. Es ist nicht möglich das man beide gleichzeitig wahrnehmen kann, sie müssen sich unterscheiden. Es ist ein übertragenes Wertungsmuster, das im Wahnehmungsbereich das wesentliche vom Unwesendlichen unterscheidet. Ein Beispiel: ein Insekt (Figur) in Makro fotografiert wobei der Hintergrund (Grund) völlig verschwommen ist, das Hauptmotiv wird vom Betrachter sofort erfasst und trennt es vom Hintergrund.
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Fisheye-Objektiv

Objektiv (auch Fischauge genannt) mit sehr kurzer Brennweite und großem Bildwinkel
Fisheye-Objektiv Fisheye-Objektive (auch Fischauge genannt) werden häufig in der Panoramafotografie eingesetzt, da sie sich durch kurze Brennweiten (bspw. 6mm, 8mm, 10,5mm o.ä.) und große Bildwinkel (bspw. 180°, 220° o.ä.) auszeichnen. Durch die extremen Bildwinkel sind sämtliche geraden Linien, die nicht durch nicht durch Bildmittelpunkt laufen, gekrümmt (s. Abbildung). Diese Perspektive entspricht (angeblich) dem Blickwinkel eines Fisches, der von unten durch die Wasseroberfläche schaut, wodurch die Objektivbezeichnung zu erklären ist.
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Goldener Schnitt

Der goldene Schnitt beschreibt ein mathematisches Teilungsverhältnis, das in der Fotografie als harmonisch empfunden wird, wenn es um die Anordnung von Motiven geht
Goldener Schnitt Mathematische Formel: a : b = (a + b) : a Diese Formel beschreibt die Teilung einer Strecke s (=a+b) in zwei ungleich große Abschnitte a und b, wobei gilt: a < b. Um einen goldenen Schnitt handelt es sich, wenn sich der größere Abschnitt b zum kleineren Abschnitt a verhält, wie die gesamte Strecke s zum größeren Abschnitt b. Der goldene Schnitt in der Fotografie: Der goldene Schnitt teilt Strecken im Verhältnis 2:3, 3:5 usw., sodass Motive die hervorgehoben werden sollen, im Idealfall auf einer der abgebildeten Linien liegen (vereinfachte Darstellung des goldenen Schnitts: Drittelregel). So wirkt die Bildaufteilung harmonisch und durchbricht das Konzept, wichtige Motive in der Bildmitte anzuordnen, was in vielen Fällen dazu führt, dass leere Räume entstehen, die das Bild unruhig wirken lassen.
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High Dynamic Range (HDR)

Bei einem High Dynamic Range Image (HDRI) handelt es sich um ein Bild mit hohem Dynamikumfang. Solche Hochkontrastbilder enthalten um ein Vielfaches mehr an Bildinformationen als gewöhnliche Aufnahmen mit niedrigem Dynamikumfang (LDRI = Low Dynamic Range Image). In der Fotografie werden solche Bilder hauptsächlich aus Fotosequenzen generiert, welche später per Software oder mittlerweile auch direkt in der Kamera miteinander verrechnet werden.
Das Ergebnis der Verrechnung ist ein Bild mit 32-Bit Daten pro Kanal (Vergleich zu JPEG: 8-Bit pro Kanal). Je nach Szene müssen min. 2, gewöhnlich aber 3, 5 oder 7 Aufnahmen (gelegentlich auch weit mehr) erstellt werden, um sie vollständig zu erfassen. Jedes Einzelbild weist dabei eine andere Belichtungszeit bei sonst gleichen Einstellungen auf. Das Motiv muss dabei unterbelichtet (für Zeichnung in den Lichtern), überbelichtet (für Zeichnung in den Schatten) und normalbelichtet werden. Viele Kameras sind dazu in der Lage solche Belichtungsreihen (Bracketing) automatisch zu erzeugen, z.B. 3 Aufnahmen von -2/0/+2 EV. Da Drucke und gewöhnliche Monitore einen viel zu geringen Wiedergabebereich aufweisen, um HDR-Bilder darstellen zu können, werden diese üblicherweise zusätzlich einem Tonemapping-Prozess unterzogen, welche die Informationen auf 16- oder 8-Bit komprimiert. Beispiele für HDR-Software sind Photomatix Pro, Photoshop, HDR projects oder Luminance HDR (OpenSource).
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HighKey

Aufnahmen, die vorwiegend durch helle Bildbereiche dominiert werden
Im Kontrast zum LowKey-Verfahren, bestimmen bei HighKey-Aufnahmen helle Tonwerte die Aufnahme. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Bildbestandteile in etwa dieselben Ergebnisse bei der Belichtungsmessung ergeben, um einen homogenen Eindruck zu erzielen. Als Richtwert können ca. 2 Blenden Differenz zwischen Hauptmotiv und Hintergrund (heller als Vordergrund) genutzt werden. Um Schlagschatten zu vermeiden, wird mithilfe von Streuscheiben und -schirmen gearbeitet, die ein weiches Licht erzeugen.
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Hyperfokaldistanz

Mit Hilfe der Hyperfokalen Distanz legt der Fotograf/die Fotografin die Entfernung zwischen Objektiv und einem anzufokussierendem Punkt/Motiv fest. Mit dieser errechneten Entfernung erhält man den größtmöglichen Schärfebereich innerhalb eines Bildes. .
Hyperfokaldistanz Die Hyperfokaldistanz (HfD) In der professionellen aber auch in der semiprofessionellen Landschaftsfotografie ist das Arbeiten mit der Hyperfokalen Entfernung unerlässlich. Die Hyperfokaldistanz (Hyperfocal Distance) ist abhängig von der Brennweite und der Blende des im Einsatz befindlichen Objektives und dem Zerstreuungskreis der verwendeten Kamera. Der Zerstreuungskreis (Circle of Confusion) der Kamera soll in einem gesonderten Beitrag behandelt werden. Er (Z) resultiert aus dem Sensortyp der jeweiligen Kamera. Bei einem Vollformat liegt er ca. bei o,o3 mm, bei APS-C ca. bei 0,019 mm. Hier lohnt sich ein Blick auf die Herstellerangaben. Mit Hilfe der Hyperfokalen Distanz legt der Fotograf/die Fotografin die Entfernung zwischen Objektiv und einem anzufokussierendem Punkt/Motiv fest. Mit dieser errechneten Entfernung erhält man den größtmöglichen Schärfebereich innerhalb eines Bildes. Fokussiert man auf die errechnetet Hyperfokale Distanz, liegt der Schärfebereich genau von ½ Hyperfokalen Distanz bis Unendlich. Die HfD wird wie folgt errechnet: Brennweite ² / (Blendenwert x Zerstreuungskreis) + Brennweite (Formel s.Bild, f=Brennweite, k=Blende, Z=Zerstreuungskreis) Beispiel mit einer angenommenen Brennweite von 24 mm und einer Blende 11 bei einem Vollformatsensor: 24mm x 24mm /(11 x 0.03mm) + 24mm = (576 : 0,33)+24mm = 1745mm + 24mm = 1769 mm = 1, 769 m D.h.: Die hyperfokale Distanz liegt für o.a. Beispiel bei ca. 1,769 Meter; Die halbe HfD liegt demnach bei 88,4 cm. Der in diesem Beispiel errechnete Schärfebereich reicht von Unendlich bis deutlich unter 1 Meter (88,4 cm) vor das Objektiv wenn auf die HfD fokussiert wird.
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ISO

Abkürzung für "International Organisation for Standardisation"
Bei der sog. ISO handelt es sich um eine internationale Norm und steht als Abürzung für "International Organisation for Standardisation". In der Fotografie beschreibt sie die Empfindlichkeit von Filmen, Fotopapieren und anderen Aufnahmemedien. Beispiele: ISO 25, ISO 100, ISO 400, ISO 12.800 Je höher der Zahlenwert, desto lichtempfindlicher ist das jeweilige Medium Allerdings vergrößert sich mit den Werten auch das sog. "Korn". Das heisst, je höher die ISO-Werte, desto größer das Korn und umso wahrscheinlicher das Auftreten von Bildrauschen.
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JPEG

Gängiges Speicherformat für Bilddaten
Das JPEG-Format (auch JPG) wurde von der Photographic Experts Group entwickelt worden und definiert, wie Bilddaten komprimiert bzw. dekomprimiert werden. Das Verringern der Bilddatenmenge ist im Fall des JPEGs verlustbehaftet, abhängig von der Stärke der Kompressionsstufe. Somit gehen Bilddetails mehr oder weniger unwiderruflich verloren, was bei starker Komprimierung zu Bildunschärfen führen kann. Soll dies vermieden werden, empfiehlt sich eine geringe Kompressionsrate oder das Speichern der Bilddaten in verlustfreien Datenformaten, wie z.B. TIFF oder PNG.
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Kunstlicht

Nicht-natürliche Lichtquellen
Unter Kunstlicht sind alle nicht-natürlichen Lichtquellen, wie bspw. Kerzen-, Glühlampen- oder Blitzlicht zu verstehen. Physikalisch ausgedrückt, liegt die Kelvinzahl von Kunstlicht bei einer Farbtemperatur von ca. 3200K.
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LowKey

Im Gegensatz zur HighKey-Fotografie, sind dunkle Farbtöne vorherrschend
Die LowKey-Fotografie stellt das Pendant zur HighKey-Aufnahmetechnik dar. Dabei verschwinden große Teile des Bildes im Dunkeln, während das vordergründige Motiv zumeist einen harten Kontrast bildet. So wird ein spannendes Spiel mit Licht und Schatten erzeugt. Ein typisches Element ist das sog. "Streiflicht", das bspw. genutzt wird, um einzelne Partien eines Portraits hervorzuheben. Um dunkle Schatten in diesem Bereich zu vermeiden, können Aufheller bzw. Reflektoren eingesetzt werden, die das verschwinden der wichtigen Bildelemente im dunklen Hintergrund vermeiden.
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Megapixel

Megapixel steht für 1 Mio. Bildpunkte
In Anlehnung an das international Einheitensystem (SI-Präfixe), steht der Begriff Megapixel für 1 Mio. Bildpunkte (Pixel). Üblicherweise wird dieser Begriff für die Angabe von Sensor- und Bildauflösungen in der Digitalfotografie verwendet. Gängige Abkürzungen sind "MP" oder "MPixel" o.ä.; eine einheitliche Variante hat sich bis dato nicht eingebürgert. Hinweis: Die Angabe der Megapixel lässt in der Digitalfotografie keinerlei Rückschlüsse auf die Bildqualität des Sensors oder die tatsächliche Detailauflösung zu. Um die tatsächliche Pixelzahl eines Bildsensors zu ermitteln, muss die Aufteilung der Sensorfelder in die 3 Grundfarben (rot, grün, blau) berücksichtigt werden, sodass die effektive Pixelzahl letztendlich bei ca. 50% der theoretisch möglichen Auflösung (gültig für Bayer-Sensoren).
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monochrom

einfarbige Präsentation eines Bildes
monochrom Ein monochromes Bild kann in schwarz/weiß oder auch in jeglicher anderer Tönung sein.
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Nahgrenze

Scharfeinstellgrenze eines Objektivs
Die Nahgrenze (altern.: Scharfeinstellgrenze) gibt wertmäßig vor, wie groß der kleinste Abstand zwischen Kameraobjektiv und zu fotografierendem Objekt ist, um noch eine Scharfeinstellung vornehmen zu können. Besonders wichtig ist diese Angabe in der Makrofotografie, die es z.T. erfordert sehr nah mit der Kamera an das Objekt heranzugehen, um alle Details erfassen zu können.
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ND Filter

Neutral Density Filter (eng.); Neutraldichtefilter (deutsch) oder am meisten gebraeuchlich "Graufilter".
Wird benutzt um das Bild gleichmaessig abzudunkeln. Z.B. wenn das Aufnahmelicht zu hell ist oder bei Langzeitbelichtungen um einen Fliesseffekt zu erzielen. (Wolken, Wasser) Graufilter gibt es in verschiedenen Abdunkelungswerten, die je nach Umgebungslicht, Belichtungszeit und Blendenwert angewandt werden.
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Negativer Raum (eng. negative space)

Ein in der Fotografie ein bildgestalterisches Element, das im allgemeinen Flaechen bezeichnet, die nicht zum Bildsubjekt beitragen und den Fokus gezielt auf das eigentliche Motiv richtet. Negativer Raum ist ein einfaches und effektives Mittel, das die Aufmerksamkeit des Betrachters/der Betrachterin gleich auf das eigentliche Motiv lenkt.
Negativer Raum (eng. negative space) Dieser Effekt kann dazu genutzt warden auch ungewoehnliche Bildkompositionen zu schaffen. Negativer Raum ist natuerlich nicht leer. Er hat Strukturen(Wolken, Steine, Wiese, Bokeh) und Farben (Gradienten). Die Balance zwischen “zuviel” und “genau richtig” ist manchmal eine Gratwanderung. Zuviel negativer Raum kann Bilder flach und langweilig erscheinen lassen. Das heist die Relation zwischen Motiv und Bildflaeche sollte schon vor der Aufnahme angedacht worden sein. Die Komposition von negative Raum ist insbesondere bei der Architekturfotografie, Portraitfotografie und der minimalistischen Fotografie wichtig.
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Neutralgrau

Definition der einfallenden Lichtmenge für die Belichtungsmessung.
Ein in der Praxis gut funktionierender Mittelwert für die meisten Farben und Motive. Im Allgemeinen gehen die Belichtungsautomatiken der Kameras in ihren Berechnungen davon aus, das jedes Motiv/Farbe 18% der vorhandenen Lichtmenge reflektiert und damit das tatsächlich vorhandene Licht 82% stärker ist, und geben dann den für die Belichtung nötigen Ist-Wert aus. Da, wo mehr oder weniger Licht vorhanden ist, muss der Fotograf durch Belichtungkorrektur in die Automatiken eingreifen. Die Graukarte entspricht damit der Objekthelligkeit eines durchschnittlichen Motives, auf die alle Belichtungsmesser geeicht sind.
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Optische Achse

Gerade Linie, die mit der Symmetrieachse eines brechenden optischen (z.B. eine Linse) oder reflektierenden Elements übereinstimmt
Für gewöhnlich verläuft die optische Achse durch den Mittelpunkt eines optischen Systems (z.B. die Linse eines Objektivs). Dabei geht man in der geometrischen Optik davon aus, dass ein Lichtstrahl direkt auf die optische Achse einfällt und dort auch wieder austritt. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass der Strahl werden gebrochen noch gebeugt wird.
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Panorama, sphärisch

Projektion in einer Kugel
Bei einem sphärischen Panorama befindet man sich im Zentrum einer Kugel, auf deren innere Oberfläche das Panorama projiziert wird. Dabei wird stets mit 360° horizontal und 180° vertikal gearbeitet. Sphärische Panoramen haben gerade im Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung und Ansicht am Monitor stark an Bedeutung gewonnen, da sie hier ihren Vorteil „im Raum zu stehen“ voll ausnutzen können.
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Panorama, zylindrisch

Projektion im Zylinder
Beim zylindrischen Panorama geht man davon aus, im Zentrum eines Zylinders zu stehen und das Motiv auf diesen zu projizieren. Hierbei kann eine horizontale Projektion von bis zu 360° erfolgen; der vertikale Blickwinkel kann eingeschränkt werden. Teilprojektionen, auch vertikale, gehören ebenso dazu.
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Panoramafotografie

Aufnahmen, die einen Bildwinkel von 100° und mehr abdecken.
Nach allgemeiner Auffassung spricht man bei Aufnahmen, die einen Bildwinkel von 100° und mehr abdecken, von Panoramafotografie. In der klassischen Fotografie kommt gerne auch das Bildformat zur Sprache, hier hatte sich über Jahrzehnte das 17:6 Format behauptet. Heute spricht man schon von Panoramen, wenn die Bildbreite wesentlich länger ist als die Bildhöhe. Formate wie 2:1, 3:1 oder auch 16:9 sind durchaus gängig. Literaturempfehlung: Thomas Bredenfeld: Das Praxisbuch Digitale Panoramafotografie. 2. erweitere Auflage, Galileo Press, 2012 Stefan Gross: Panoramafotografie - Der Meisterkurs, Markt & Technik, 2012
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Polaroid

Das sog. Sofortbild hat sich unter dem Begriff Polaroid einen Namen gemacht
Polaroid ist die etablierte Bezeichnung für Sofortbildaufnahmen, die durch ein spezielles fotochemisches Verfahren das belichtete Negativ direkt in ein Positiv übertragen. Daraus folgend wurde 1972 ein Integrafilm vorgestellt, der die Wartezeit auf das Bildpositiv deutlich (auf 4 Minuten) verkürzte. Ein klassischer Einsatzbereich für Polaroidkameras und -material ist die professionelle Fotografie (z.B. um Previews zu erstellen). Darüber hinaus wird dieses Verfahren gern zur Dokumentation und/oder Archivierung (z.B. im medizinischen Bereich) genutzt.
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Polfilter

Ein Polfilter wird benötigt, um Reflexionen auf Glas oder auf Wasserflächen (nicht metallischen Oberflächen) zu vermindern oder gar zu eliminieren. Er dient auch dazu, Farben und Kontraste zu verstärken.
Es gibt zirkulare und lineare Polfilter. Der zirkulare Polfilter wird für Kameras benötigt, bei denen polarisationsempfindliche Senoren zum Einsatz kommen. Das ist in der Regel bei DLSRs der Fall. Der lineare Polfilter ist zwar etwas günstiger in der Anschaffung, kann aber bei DSLRs zu Fehlern führen.
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RAW-Format

RAW steht für (engl.) roh und beschreibt ein Datenformat, das insbesondere in der digitalen Fotografie Anwendung findet
RAW steht für (engl.) roh und beschreibt ein Datenformat, das insbesondere in der digitalen Fotografie und bei digitalen Filmkameras Anwendung findet. Die Kamera schreibt die Daten in diesem Fall weitestgehend verlustfrei auf das jeweilige Speichermedium (vergleichbar mit einenm Negativ in der analogen Fotografie), die allerdings noch nicht das eigentliche Endprodukt darstellen. Zwar unterscheiden sich die RAW-Daten im wesentlichen nicht, aber es ist bis dato kein einheitlicher Standard festgelegt worden. So verwenden die verschiedenen Kamerahersteller unterschiedliche Dateiendungen, die eine spezielle Software oder ein sog. RAW-Konverter benötigt, um die Rohdaten weiterverarbeiten zu können. Beispiele: Adobe Systems Digital Negative: .dng Canon: .tif, .crw, .cr2 Fujifilm: .raf Hasselblad: .3fr, .fff Kodak: .dcr, .dcs, .kdc (für EasyShare P850, Z990), .raw Leica Camera: .raw, .dng, .rwl Minolta Raw: .mrw, .mdc Nikon: .nef, .nrw Olympus: .orf Panasonic: .raw, .rw2 Pentax: .pef, .dng Phase One: .tif Samsung: .srw, .dng Sigma: .x3f Sony: .srf, .sr2, .arw (für Sony-DSLR/DSLT/NEX-α-Kameras)
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Retroring (Retroadapter)

Umkehradapter für Objektive an den jeweiligen Kamerabody
Ermöglicht Objektiven ohne Makroeinstellung extreme Nahaufnahmen. Gibt es als Standalone sowie mit den jeweiligen automatischen Blendenübertragungen. Die Schärfe wird manuell eingestellt.
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Schärfentiefe

Andererseits beeinflusst die Blende die Schärfentiefe: Mit größerer Blendenzahl und damit kleinerer Blendenöffnung wird nicht nur die wirksame Lichtmenge verringert, auch die Unschärfekreise werden durch den spitzeren Lichtkegel kleiner.
Andererseits beeinflusst die Blende die Schärfentiefe: Mit größerer Blendenzahl und damit kleinerer Blendenöffnung wird nicht nur die wirksame Lichtmenge verringert, auch die Unschärfekreise werden durch den spitzeren Lichtkegel kleiner. Folglich vergrößert sich der Bereich des Motivs, der noch als scharf aufgenommen wird, bis der zulässige Grenzwert (Zerstreuungskreisdurchmesser, hier 0,1 mm) erreicht wird. Der Bereich der scharfen Abbildung (Schärfentiefe) nimmt beim Schließen der Blende also zu. Daraus folgt: Je größer die Blendenzahl ist, desto weiter ist die Schärfentiefe (denn desto kleiner ist die Blendenöffnung). Je kleiner die Blendenzahl ist, desto enger ist die Schärfentiefe (denn desto größer ist die Blendenöffnung). Im Sprachgebrauch der Fotografie wird der Begriff Blende oft auch als Kurzform für Blendenöffnung benutzt, und beispielsweise anstatt von großer Blendenöffnung von großer Blende gesprochen. Dieser Sprachgebrauch ist üblich, kann aber zu Missverständnissen führen, da eine große Öffnung einer kleinen Blendenzahl (und umgekehrt) entspricht. Bei einigen einäugigen Spiegelreflexkameras kann der Fotograf mit Hilfe der Abblendtaste die Schärfentiefe kontrollieren. Die Kamera aktiviert dann Arbeitsblende.
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Scheimpflugsche Regel

Die Scheimpflugsche Regel (nach dem österreichischen Offizier und Kartographen Theodor Scheimpflug, 1865–1911) besagt, dass bei einer optischen Abbildung die Bild-, Objektiv- und Schärfeebene sich in einer gemeinsamen Geraden schneiden.
Die Scheimpflug-Bedingung wird eingehalten, das heißt, dass die gewünschte Objekt-Ebene mit maximaler Schärfe abgebildet wird, wenn Objekt-, Objektiv- und Bildebene sich in einer gemeinsamen Geraden schneiden. Die als Schärfeebene bezeichnete scharf abgebildete Objektebene kann somit eine geneigte Ebene sein, wenn sich entweder die Objektiv- oder die Bildebene einer Kamera neigen lässt. Der englische Fachbegriff tilt effect (tilt: neigen, kippen) beschreibt diesen Vorgang treffender als der deutsche Fachbegriff Schärfedehnung nach Scheimpflug[1], denn die Schärfentiefe wird dabei nicht vergrößert. Der Grenzfall dafür, dass sich die drei Ebenen in einer gemeinsamen Geraden schneiden, ist deren Parallelität. Er gilt beim normalen Fotoapparat, in dem Objektiv- und Bildebene zueinander fix parallel angeordnet sind. Folglich schneidet auch die Schärfeebene die optische Achse im rechten Winkel, was als Selbstverständlichkeit allgemein bekannt ist.
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Shiften

Die Möglichkeit Stürzende Linien auszugleichen
Mit der Shift Funktion ist die Möglichkeit gemeint ein Objektiv aus seiner optischen Mitte in der vertikalen und horizontalen Richtung zu verschieben, dadurch ist es moglich Stürzende Linien optisch auszugleichen. Früher war diese Funktion nur bei Fachkameras möglich, heute bieten viele Hersteller auch Objektive im SLR Bereich.
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SLR

Abkürzung für: Single-Lens Reflex
SLR steht umgangssprachlich für den Begriff "Spiegelreflexkamera" und wird abgeleitet aus dem englischen Wort "Single-Lens Reflex" (Kamerabauart, bei der das betrachte Motiv über einen Spiegel auf der Mattscheibe abgebildet wird). Die digitale Form wird auf D-SLR abgekürzt.
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Spiegelreflexkamera

Als Spiegelreflexkamera oder verkürzt SR-Kamera bezeichnet man eine Bauart für einen Fotoapparat oder eine Filmkamera, bei der das Motiv zur Betrachtung vom Objektiv über einen Spiegel umgelenkt und auf einer Mattscheibe abgebildet mit dem Auge direkt oder durch einen Sucher betrachtet wird. Grundsätzlich wird zwischen einäugigen (engl. single-lens reflex, SLR) und zweiäugigen Spiegelreflexkameras (engl. twin-lens reflex, TLR) unterschieden.
Spiegelreflexkameras mit digitalem Sensor werden meist kurz als DSLR (engl. für digital single-lens reflex) oder DSR (digitale Spiegelreflex) bezeichnet. Die erste Spiegelreflexkamera wurde 1861 von Thomas Sutton konstruiert. 1893 wurde ein Wechselmagazin für die Spiegelreflexkamera patentiert. Die erste in Deutschland hergestellte Spiegelreflexkamera war die Zeus-Spiegel-Kamera und stammte aus dem Werk von Richard Hüttig in Dresden. Eine der ersten Spiegelreflexkameras mit Klapp-Mechanismus produzierte der Berliner Fritz Kricheldorff (* 1865; † 1933)[1] (s. Julius Kricheldorff): Um 1895 entwickelte er die erste „Spiegel-Reflex-Klappcamera“.[2] Für seine „Spiegel-Reflex-Klapp-Camera Modell 1910“ meldete er ein Patent an.
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Spiegelvorauslösung

Der Schwingspiegel einer Spiegelreflexkamera wird vor der eigentlichen Aufnahme hochgeklappt, um Schwingungen im Kamera-Body zu vermeiden.
Die Spiegelvorauslösung wird ab der Belchtungszeit von ca 1/30sek ( selbstverständlich mit Stativ ) eingesetzt, also bei Langzeitbelichtungen. Der Grund: Die Erschütterung des Spiegelschlages. Ohne die Spiegelvorauslösung kann zu Verwacklungen ( Unschärfen) führen. Bei einigen Herstellern wird die Spiegelvorauslösung auch MLU ( mirror lock-up ) oder MUP ( mirror up ) bezeichnet. Zu finden ist das natürlich im Menü der Kamera....
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Tiefenschärfe

Wissenschaftliches Synonym: Schärfentiefe
Die Tiefenschärfe beschreibt ein gestalterisch wichtiges Element der Fotografie. Werden verschiedene Objekte, die in unterschiedlichen Abständen zu einander stehen, scharf abgebildet, spricht man von Tiefenschärfe (altern. Schärfentiefe). Einflussnehmend ist dabei die Blendenöffnung des Objektivs. Als Faustregel gilt: je größer die Zahl der Blendeneinstellung (also je kleiner die Blendenöffnung), desto schärfer der Gesamteindruck des Bildes.
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Tonemapping

Tonemapping ist ein Verfahren zur Kompression des Dynamikbereichs, um die Darstellung von Bildern mit einem hohen Dynamikbereich (HDR-Bilder) auf gewöhnlichen Ausgabemedien und -geräten zu ermöglichen.
HDR-Bilder können eine Dynamik von bis zu 1:1.000.000 in durchschnittlichen Szenen aufweisen. Ein gewöhnlicher Monitor erreicht hingegen gerade einmal zwischen 1:1.000 und 1:3.000 (statisch). Die Dynamik eines Ausdrucks liegt sogar noch weit tiefer (ca. 1:100 - 1:200). Um diese Größenunterschiede zu überwinden muss eine Dynamikkompression - das Tonemapping - durchgeführt werden. Es existieren verschiedene Tonemapping-Algoritmen und Operatoren, welche je nach Einstellung unterschiedliche Ergebnisse produzieren. Die Palette reicht hier von einer natürlichen Wiedergabe bis hin zu künstlerischen Effekten. Ein häufiges Missverständis bei der Betrachtung von HDR-Bildern (z.B. im Web) ist, dass in den allermeisten Fällen gar kein HDR-Bild betrachtet wird. Es handelt sich um ein gewöhnliches LDR-Bild, welches vorher durch ein Tonemapping-Verfahren komprimiert wurde. Andernfalls könnte es nicht (korrekt) betrachtet werden.
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UV-Filter

UV: Abkürzung für Ultraviolett
Um ultraviolettes Licht abzublocken, das in der Fotografie zu einer leichten Blaufärbung des Bildes führen kann, werden sog. UV-Filter eingesetzt. Diese werden (i.d.R.) durch einfaches Aufschrauben an das Ojektiv montiert. Objektive neueren Jahrgangs sind allerdings zumeist derartig vergütet, dass der Einsatz von UV-Filtern nicht mehr unbedingt notwenig ist. Fotografen nutzen sie dann, um die Frontlinse des Objektivs vor Kratzern zu schützen. Alternativ können zu diesem Zweck sog. Streulichtblenden verwendet werden, die zusätzlich verhindern, dass unschöne Lichtpunkt bei Gegenlichtaufnahmen entstehen.
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Voting-Aktivist (Trophäe)

Eine von Fotoschwarm verliehene Auszeichnung für aktives Voten.
Voting-Aktivist (Trophäe) Die Trophäe gibt es bei insgesamt abgegebenen Stimmen von jeweils: 10.000 Votes: Voting-Aktivist bronze 30.000 Votes: Voting-Aktivist silber 50.000 Votes: Voting-Aktivist gold
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